Entweder man liebt sie oder man will gleich wieder weg: Die Stadt der Engel. Nicht nur der Übername erinnert an Amerika’s Hoffnungsstätte Los Angeles. Viele Thais strömen in die Hauptstadt, in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben. Ich habe die Acht-Millionen-Stadt besucht und das sind meine Tipps an dich.

tipps bangkok 11

Must-Do’s

Mit den zahlreichen Touris ist das Gewusel perfekt. Menschen, Tuktuks und Marktstände, wo man hinschaut. Da fühlt sich manch ein Besucher entweder pudelwohl oder leicht überfordert. Vor allem im bekannten Traveller-Ghetto der Kao San Road, eine 400 Meter lange Marktstrasse, wo sich Mode- und Schmuckstände an Bars und Restaurants reihen – für Souvenierjäger ein Paradies.

Hektik und Ruhe liegen in Bangkok jedoch nahe beieinander. Einen ruhigeren Einstieg und ersten Überblick über die Grossstadt bietet eine Flussfahrt auf dem Chao Phraya, der die Stadt entzwei teilt. Hier unbedingt ein Expressboot nehmen, das auch von Einheimischen genutzt wird und um einiges günstiger ist als ein Touristenboot. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Tuktukfahrt. Wer sich in einem offenen Kleintaxi durch die pulsierenden Strassen von Bangkok chauffieren lässt, kommt nicht nur von A nach B, sondern kann auch das rege Treiben auf den Strassen beobachten, während ein angenehmes Lüftchen durch die Haare weht. Die Preise für eine Fahrt sind mit 30 Baht (90 Rappen) für thailändische Verhältnisse eher teuer, günstiger kommt man mit einem Motorradtaxi (ab 10 Baht).

 

tipps bangkok 1

Wer auf den historischen Spuren Bangkoks wandeln möchte, sollte unbedingt den buddhistischen Tempel Wat Arun auf der westlichen Seite des Chao Phrayas besuchen, der in der Ayutthaya-Periode erbaut wurde. Ein riesiges Areal mit verschieden hohen Türmen aus pastelligem Mosaik, steinernen Figuren und einem gepflegten Park. Der Wat Arun wird auch Tempel der Morgenröte genannt – der Name ist da Programm.

Am schönsten sind Sonnenauf- oder untergang um den Wat Arun von der anderen Flussseite zu bestaunen. Beispielsweise aus der Rooftopbar des Hotels Riva Arun an der Maharaj Road.

 

 

tipps bangkok 7

Wer nach dem gemütlichen Sonnenuntergang-Spektakel etwas Action sucht, sollte der Yaowarat Road einen Besuch abstatten. Rund um die Strasse befindet sich eine der grössten Chinatowns der Welt. Vor allem abends lohnt sich ein Abstecher,  das riesige Viertel lockt mit vielen Streetfood Ständen, die Dim Sum und Sticky Rice (in Kokosmilch getränkter Reis mit Mango) zu Spottpreisen an den Mann bringen.  Danach mit vollem Bauch glücklich ins Bett fallen – entweder in einem der zahlreichen Hostels oder einem Luxusresort. Für jedes Portemmonnaie gibt es Angebote en masse.

 

 

tipps bangkok 3

Unterkunft

Wer Wert auf einen gesunden Start in den Tag legt, ist beim zentralen Bed & Breakfast „The White Ivory“ richtig. Ein ausgewogenes Frühstück ist bekanntlich der beste Start in den Tag – diesen Anspruch hat sich die Herberge zur Philosophie gemacht. Der Gast kann zwischen einem reichhaltigen traditionellen Thai-Frühstück oder westlichem Zmorge wählen. Den Morgenkaffee trinkt man im hauseigenen Café, das dem Namen entsprechend ganz in weiss und hellen Pastelltönen gehalten ist. Wie im Himmel in der Stadt der Engel.

 

 

 

 

tipps bangkok 6

tipps bangkok 13

tipps bangkok 9

tipps bangkok 10

tipps bangkok 8

tipps bangkok 55

 

 

 

You may also like:

The following two tabs change content below.
Janine Keller
Hat bei ihrer Oma kochen und leidenschaftlich essen gelernt, geht nie ohne Haarbürste aus dem Haus, braucht das Ferne und Neue, findet im hektischen Alltag Ruhe im (St. Galler Guggeien-)Wald, liebt endlos scheinende Lachanfälle, benötigt zum Einschlafen mindestens zwei Kissen, ist 24 und wünscht sich immer noch ein Pony.